Workation 2026: Wir haben unser Büro gegen eine Finca getauscht

Veröffentlicht am: 18. Juni 2026
Workation 2026: Wir haben unser Büro gegen eine Finca getauscht
13:49

Eine Woche Büro mit Meerblick? Für einen Teil unseres Teams wurde genau das Anfang Mai zur Realität. Eine Woche lang tauschten wir das Kölner Büro gegen eine ganz besondere Kulisse in Spanien. Für unsere Workation verschlug es uns auf die balearische Insel Mallorca, genauer gesagt nach Son Servera, in die kleine Gemeinde im Nordosten der Insel. Wer Mallorca nur mit Party und überfüllten Stränden verbindet, kennt diese Seite der Insel vermutlich noch nicht. Rund um Son Servera zeigt sich das beliebte Reiseziel vor der spanischen Küste von einer ganz charmanten Seite: grüne Landschaften, beeindruckende Felsformationen und kleine Strandbuchten, die sogenannten Calas. Um diese Jahreszeit wirkt die Insel besonders idyllisch, fernab vom Massentourismus und dem Bierkönig, der dem „17. Bundesland Deutschlands“ einen umstrittenen Ruf eingebracht hat. Zwischen mallorquinischem Charme konnten wir unseren Arbeitsalltag in neuer Umgebung erleben. Unser Zuhause auf Zeit war die Finca Torre de Son Sard. Viel Platz, Ruhe und die perfekte Umgebung, um Arbeit und gemeinsames Miteinander zu verbinden. Die Seele der Unterkunft, ein historischer Turm, der bereits seit 1489 dort steht und zur Verteidigung gegen Piraten diente. Rund um den Turm wurde die Finca in den 1960er Jahren erweitert. Genau diese Atmosphäre machte unser Zuhause auf Zeit so außergewöhnlich.

 

Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Das Work in Workation kann man streichen, oder? Zumindest ist das die Annahme vieler. Laptop am Pool, Sonne im Gesicht. Da kann man sich doch gar nicht konzentrieren. Aber entspricht das wirklich der Realität? Wir sagen nein, denn wir haben den Selbsttest gemacht.

Warum wir uns für eine Workation entschieden haben

Einmal im Jahr geht unser Team gemeinsam auf Reisen. Ob Holland, Belgien oder Hamburg, wir haben bereits viele tolle Orte zusammen entdeckt. Dieses Jahr hat es uns eben nach Mallorca verschlagen und was sollen wir sagen? Es war ein echtes Abenteuer.

 

Das Ziel der Woche war es, Arbeit und ein wenig Urlaubsfeeling miteinander zu verbinden. Gleichzeitig sollte Mitarbeitenden eine Wertschätzung entgegengebracht und der Teamzusammenhalt gestärkt werden. Abseits des Büroalltags hatten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich noch besser kennenzulernen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Jede*r der DatamedIQ Crew hatte die Chance, an der Reise teilzunehmen. Ob Student*in oder Senior Kolleg*in, bei uns gehören immer alle gleichermaßen dazu. Die Entscheidung zur Teilnahme lag dabei ganz frei bei jedem Mitarbeitenden persönlich.

Was unsere wertschätzende Unternehmenskultur so einzigartig macht

Nicht nur unsere Tools und Lösungen für Kund*innen sind auf dem neuesten Entwicklungsstand, sondern auch unsere Unternehmenskultur ist modern, flexibel und anerkennend. Während andernorts der Obstkorb oder kostenloser Kaffee noch als besondere Benefits gelten, profitieren unsere Mitarbeiter*innen von Arbeitsmodellen, die sich an zeitgemäße Lebensrealitäten anpassen. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit, bis zu drei Tage pro Woche remote zu arbeiten, für bis zu zwei Monate aus dem EU-Ausland tätig zu sein oder an gemeinsamen Formaten wie Workations und Company Retreats teilzunehmen.

Innovative Arbeitsmodelle als Teil unseres Erfolgs

 

Mit der Workation auf Mallorca haben wir dieses Arbeitskonzept erstmals auch als Team ausprobiert. Für viele war die Gelegenheit, den Arbeitsalltag zeitweise in ein anderes Umfeld zu verlagern, eine spannende und inspirierende Erfahrung.

 

Warum investieren wir bewusst in solche Formate?

 

Teamgeist und Vertrauen prägen unsere Zusammenarbeit. Viele Mitarbeiter*innen bleiben langfristig Teil des Unternehmens. Das liegt nicht nur an diversen Benefits oder Veranstaltungen, sondern vor allem an einer Unternehmenskultur, die von Vertrauen, Respekt und echtem Miteinander geprägt ist. Genau deshalb schaffen wir bewusst Gelegenheiten für Austausch und persönliche Begegnungen.

Workation versus Company Retreat: Die wichtigsten Unterschiede

Unser klassisches Company Retreat umfasst in der Regel mehrere Tage Offsite. Im Fokus stehen gemeinsame Workshops, Teamaktivitäten und die Frage, wo wir als Unternehmen stehen und wie wir uns weiterentwickeln möchten. Die Agenda ist dabei meist vielseitig gestaltet. Die Workation hingegen lief etwas anders ab. Hier galt das Prinzip: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Die reguläre Arbeitszeit hatte weiterhin Priorität und erst nach Feierabend konnte die freie Zeit individuell gestaltet werden. Ob gemeinsames Abendessen, Beachbar, Gym oder Strandbesuch. Meist fand sich schnell eine Gruppe für Freizeitaktivitäten. Zwar hat uns das Wetter zwischendurch auch mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn strahlenden Sonnenschein sah man nicht immer, der guten Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch.

Welche Vorteile bringt so eine Woche für Mitarbeitende und Unternehmen?

 

Eine Workation bietet die Möglichkeit, den tristen Büroalltag zeitweise in eine neue Umgebung zu verlagern und somit frische Eindrücke zu sammeln. Einige aus dem Team waren zuvor noch nie auf Mallorca oder konnten die Insel einmal abseits bekannter Klischees von einer ganz anderen Seite erleben. Gleichzeitig kann eine solche Woche den Teamzusammenhalt stärken. Erlebnisse außerhalb des Büroalltags fördern den Austausch und schaffen Erinnerungen, für die im Alltag oft wenig Raum bleibt. Für uns ist das eine bewusste Investition in Motivation, Wertschätzung und eine starke Unternehmenskultur.

Arbeiten vor Ort: So sah die Woche aus

Trotz der speziellen Umgebung blieb die Arbeitszeit unverändert. Meetings, Termine und To-dos gehörten weiterhin dazu. Der Unterschied? Das Setting. Die traditionell mallorquinische Villa bot auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück zahlreiche Möglichkeiten zum Arbeiten. Ob am Gemeinschaftstisch, am Pool oder in einem ruhigen Einzelzimmer. Jede*r konnte sich den passenden Workspace schaffen. Die liebevoll eingerichtete Finca, die ruhige Atmosphäre und die mediterrane Kulisse sorgten dabei für ein ganz anderes Arbeitsgefühl. Statt Straßenlärm hörte man zwischendurch eher das Vogelgezwitscher der einheimischen Mittelmeervögel, das Zirpen der Zikaden oder andere Klänge der wundervollen Natur vor Ort. 

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Gemeinsame Aktivitäten, Teammomente & spannende Erlebnisse in Spanien, alles war dabei

Da wir bereits am Samstag angereist waren, blieb zunächst Zeit am Wochenende, Mallorca auch abseits der Arbeit kennenzulernen. Am Sonntag ging es deshalb gemeinsam zunächst in die Innenstadt nach Palma de Mallorca. Ob Altstadtbummel, Kulturprogramm oder entspanntes Mallorca Feeling, die Kolleg*innen konnten den Tag individuell gestalten. Zwischen kleinen Restaurants, verwinkelten Gassen und Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale Santa María de Palma blieb genügend Zeit, die Insel auf sich wirken zu lassen. Am Abend ging es zurück zur Finca, bevor am Montag der erste planmäßige Arbeitstag begann. 

 

Einige starteten den Tag mit ein wenig Morgensport oder Yoga, andere mit einer Runde im Pool. Und wer zwischendurch Zeit hatte, stattete dem ortsansässigen Fitnessstudio einen Besuch ab. Nach einer Weile kehrte sogar eine gewisse Routine ein. Was jedoch nicht bedeutete, dass Langeweile aufkam. Das passiert bei DatamedIQ ohnehin nicht. Ganz im Gegenteil. Einer der schönsten Nebeneffekte einer Workation in südlicheren Regionen ist die atemberaubende Flora und Fauna. Palmen, exotische Blumen, blühende Aloe Vera Pflanzen, Zitronenbäume und uralte Olivenbäume boten in den Pausen einen willkommenen Kontrast zum Bildschirm. Und auch die ein oder anderen Geckos lenkten uns zwischendurch kurz von der Arbeit ab. Doch das gehört eben dazu. Natürlich blieben auch die Kolleg*innen in Deutschland nicht außen vor. Selbst unser monatliches Townhall Meeting fand wie gewohnt hybrid statt, dieses Mal jedoch mit Teilnehmenden aus Deutschland und Mallorca.

Highlights und spezielle Erlebnisse der Workation

 

Besonders in Erinnerung geblieben sind Orte wie Artà mit seiner historischen Altstadt, Cala Ratjada mit seinen felsigen Küsten und Capdepera mit seinen kleinen Buchten wie der Cala Agulla. Ein persönliches Highlight für viele war außerdem das Essen. Neben der gemeinsamen Zeit und der einzigartigen Atmosphäre der Finca blieben vor allem die kulinarischen Momente in Erinnerung. Unsere Gastgeberin, die Villa-Eigentümerin, lebte mit auf der Finca und verwöhnte uns täglich mit frisch zubereiteten Gerichten. Von reichhaltigem Frühstück über hausgemachte Spezialitäten bis hin zu spanischen Klassikern und frischem Fisch war für alle etwas dabei. Obendrauf gab es von der Auswanderin auch die ein oder anderen lokalen Empfehlungen und Insider-Tipps für die Region. Ein großes Dankeschön an Karin Hürbe für die herzliche Gastfreundschaft und die fantastische Verpflegung.

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Welche Erkenntnisse haben wir aus der Workation in Mallorca mitgenommen?

Häufige Workation-Vorurteile im Faktencheck:

 

Rund um das Thema Workation gibt es viele Vorurteile. Zeit also, mit einigen davon aufzuräumen und unsere Erfahrungen aus Mallorca zu teilen.

 

„Workation ist bezahlter Urlaub“.

Wer am Pool oder am Meer arbeitet, macht doch eigentlich Urlaub und kann die Arbeitszeit nicht ernsthaft nutzen.

 

Die Realität sieht jedoch anders aus. Eine Workation ist kein reiner Urlaub. Die vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten und Aufgaben müssen genauso gewissenhaft erfüllt werden wie im Büro. Die eigentliche Arbeit verschiebt sich lediglich in eine andere Umgebung. Voraussetzungen dafür sind eine stabile und sichere Internetverbindung, eine passende, datenschutzkonforme Arbeitsumgebung sowie adäquates Arbeitsmaterial. Außerdem ist eine gute Organisation im Voraus das A und O.

 

„Die Produktivität leidet massiv“.
Auch dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Strand, Sonne und Freizeitangebote lenken ab und führen zwangsläufig zu mangelnder Arbeitsdisziplin.

 

Hier sprechen sogar Studien dagegen und auch unsere Erfahrung war eine andere. Ein Tapetenwechsel kann die Motivation und Kreativität fördern. Feste Routinen, fokussiertere Arbeitsphasen und die Möglichkeit, in den Pausen abzuschalten, tragen häufig zu hoher Effizienz bei und können produktives Arbeiten sogar fördern. Wer Aufgaben früher erledigte, konnte den Feierabend entsprechend zeitiger genießen. Lagen am Nachmittag noch Termine oder Meetings an, so hatte dies Priorität. Jede*r Mitarbeiter*in war dabei selbst für den eigenen Arbeitskalender verantwortlich.

 

„Teamwork und Kommunikation brechen ein“.

Ein weiteres Vorurteil: Die räumliche Distanz erschwert die Zusammenarbeit und den schnellen Austausch mit Kolleg*innen im Büro.

 

Dank moderner Tools für Remote Work ist die Zusammenarbeit auch über weite Distanzen für uns kein Problem. DatamedIQ Beschäftigte arbeiten ohnehin mit modernster Büroausstattung, Messengern und kennen Videokonferenzen bereits aus dem Berufsalltag. Ein Überbleibsel aus Pandemiezeiten, das viele in Sachen Digitalisierung weitergebracht hat. Seitdem hat das Kollegium die Möglichkeit, hybrid vom Homeoffice aus zu arbeiten und verlagert Meetings regelmäßig in den virtuellen Raum. Für unser Team also gar kein Hindernis.

Haben sich neue Ideen oder Perspektiven ergeben?

Das Modell einer klassischen Workation, also das ortsunabhängige Arbeiten an einem attraktiven Reiseziel, ist für einige stärker in den Fokus gerückt. Denn dies bietet die Möglichkeit, neue Orte intensiver kennenzulernen und Arbeit mit einem Perspektivwechsel zu verbinden. Gerade die Möglichkeit, bis zu zwei Monate aus dem EU-Ausland zu arbeiten, stellt für viele DatamedIQ Beschäftigte einen attraktiven Mehrwert dar. Wer würde denn nicht gerne einmal so einen Ausblick vor der Haustür genießen?

Würden wir das Konzept Workation erneut umsetzen?

In etwas abgespeckter Form können wir uns gut vorstellen, dieses Modell auch künftig erneut anzubieten. Fest bestehen bleibt für uns jedoch weiterhin das jährliche Company Retreat, bei dem das gesamte Team vereint neue Orte kennenlernt. Unabhängig davon haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie bereits erwähnt, weiterhin die Möglichkeit, bis zu zwei Monate pro Jahr aus dem EU-Ausland zu arbeiten und dabei berufliche Flexibilität mit neuen Erfahrungen zu verbinden.

 

Wichtig für eine gelungene Workation oder ein Company Retreat sind Teamzusammenhalt und ein achtsamer Umgang miteinander. Denn trotz spezieller Umgebung bleibt eine Workation ein Arbeitsumfeld, in dem Professionalität wichtig ist. Gleichzeitig ist man nach Feierabend natürlich auch Privatperson. Gemeinsame Abendessen oder Gesprächsrunden bieten daher eine gute Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Nicht zu unterschätzen ist außerdem der organisatorische Aufwand, ob man nun als Unternehmen verreist oder privat. Unser Projektteam hat sich lange im Voraus über viele Details abgestimmt. Die DatamedIQ Workation in Mallorca war bis ins kleinste Detail geplant und damit in vielerlei Hinsicht ein organisatorisches Meisterwerk.

Fragt man die Teilnehmenden, ist man sich schnell einig: Es war ein echtes Abenteuer. Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Erlebnisse.

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